ClubKunst

1969 machte der Literatur-Nobelpreisträger Peter Handke Die Aufstellung des 1. FC Nürnberg vom 27.1.1968 zu einem die deutsche Literatur aufrüttelnden Gedicht – 50 Jahre später bringen unter dem Motto ClubKunst der 1. FC Nürnberg und das Institut für moderne Kunst den Fußball und die Kunst zusammen.

Neben dem kontinuierlichen Kampf um Punkte und Tore, neben den kleinen und großen Dramen um Sieg und Niederlage, Titelgewinne und Abstiege ist der Fußball auch Spiegel und Brennpunkt wesentlicher sozialer, politischer, ökonomischer und kultureller Themen unserer Zeit. ClubKunst reflektiert diesen Aspekt anhand von vier verschiedenen künstlerischen Projekten, bei denen es nicht um Entertainment oder Pausenunterhaltung, sondern um Irritation, um Diskussion und Denkanstöße geht. 

Kuratorisch betreut von Dr. Thomas Heyden und Manfred Rothenberger setzen sich die Künstler*innen Dagmar Buhr (Nürnberg), Winfried Baumann (Nürnberg), Philip Kojo Metz (Berlin) und Aleen Solari (Hamburg) auf ebenso überraschende wie außergewöhnliche Art und Weise mit dem Fußball – seinen Bedingungen und Begleitumständen, seinen Riten und Ritualen – auseinander.

ClubKunst #2 Winfried Baumann

ClubKunst #3 Aleen Solari

ClubKunst #4 Philip Kojo Metz